April 2021

Meditativer Wochenstart

Achtet auf das, was ihr hört!

Mo., 12.04.2021, 18.30 - 19.30 Uhr


Ein regelmäßiger Treffpunkt zur christlichen Meditation mit geistlichen und biblischen Impulsen! Weg von unserem lauten Alltag, hin zu einem gezielten Hören. Ankommen, sich selbst wahrnehmen und im Anschluss auf das hören, was Gott uns hier und heute sagen will. Dafür gibt es in der Regel eine Übung zur Körperwahrnehmung, einen biblischen Impuls und eine längere Schweigezeit im Sitzen. Am Ende stellen wir uns gemeinsam unter Gottes Segen.


Leitung: Christian Pieper

Frauenfrühstück

Sein Leben leben wie einen Tanz...

Di., 13.04.2021, 09.00 - 11.00 Uhr

... in den Armen deiner Gnade, zur universellen Musik der Liebe. (Madeleine Delbrêl)


Tanz als Bild für den Glauben, für die göttliche Dreieinigkeit und für das Bewegt-Werden durch die „Ruach“, die Geistkraft Gottes


Referentin: Ulrike Knobbe, Kassel

Synodaler Weg und 50 Jahre Würzburger Synode

Sternstunde oder Rohrkrepierer?

Digitaler Vortrag - Do., 15.04.2021, 19.00 - 20.30 Uhr


War die Würzburger Synode vor 50 Jahren eine Sternstunde der Kirchengeschichte oder doch nur ein Rohrkrepierer? Dieser provokaten Frage wird Prof. Dr. Hartmann nachgehen. Mit Erinnerungen an und Einblicken in die Würzburger Synode soll es vor allem darum gehen, welche Grundgedanken heute noch für den Synodalen Weg relevant sind oder sein sollten.


Referent: Prof. Dr. Richard Hartmann, Fulda

Leben lernen und Glauben lernen

Vergeben - Loslassen - Versöhnung

Fr., 16.04.2021, 19.30 - 21.00 Uhr

+ Sa., 17.04.2021, 10.00 - 18.00 Uhr

Teilnehmerzahl: ab 8 Personen


Vergeben und Loslassen werden auf dem Hintergrund der Erkenntnisse der Psychologie als Wege zur Vergebung und Versöhnung mit sich selbst, in Familien und Teams aufgezeigt und werden weitergeführt in eine Spiritualität der Vergebung in christlicher Verantwortung.

Nicht teilnehmen können Personen, die traumatische Schulderlebnisse erfahren haben und psychotherapeutische Begleitung brauchen.


Referent: Thomas Meyer, Kassel

Lesekreis – Christliche Motive in der Romanliteratur

Lektüre: „Die letzte Versuchung“, von Nikos Kazantzakis

Di., 20.04.2021, 18.15 - 19.45 Uhr


Das Buch 'Die letzte Versuchung' von Nikos Kazantzakis wurde 1951 veröffentlicht. In dem Roman werden - wie in der Bibel die letzten Jahre Jesu behandelt. Abweichend von den Inhalten der Bibel, stellt Jesus in dem Roman als Zimmermann Kreuze her, welche von den Römern für die Hinrichtung jüdischer Aufständischer benutzt werden. Zu Beginn ist er nicht bereit, sich dem göttlichen Willen zu unterwerfen, die Menschheit zu erlösen. Nachdem er beschließt, dies doch zu tun, folgt kurz danach die Kreuzigung. Ab hier weicht der Roman erheblich von der biblischen Darstellung ab. Jesus hängt plötzlich nicht mehr am Kreuz, stattdessen verkündet ihm unter einem blühenden Baum ein Engel, dass Gott beschlossen habe, ihn zu retten und er zukünftig ein normales menschliches Leben führen könne. Im weiteren Verlauf wird er mehrere Jahre später von Paulus besucht, der ihm erzählt, dass seine früheren Jünger eine neue Religion gegründet haben und ihn als auferstandenen Messias verehren. Jesus ist verärgert darüber und sagt Paulus die Wahrheit. Diese interessiert Paulus jedoch nicht und er reist ab, um weiter die Menschen zu bekehren. Erst weitere Jahre später trifft Jesus als alter Mann seine Jünger wieder, die ihm Verrat und Fahnenflucht vorwerfen. Da wird Jesus bewusst, dass der Engel am Kreuz der Satan war und das Erlösungsversprechen die letzte Versuchung. In diesem Augenblick öffnet er die Augen, bemerkt, dass alles nur ein Traum war und er immer noch am Kreuz hängt.


Referent: Jürgen Wagener

Digitaler Vortrag

Landwirtschaft heute: Die Arbeitsbedingungen von Bäuerinnen und Bauern in Deutschland und Tansania

Do., 22.04.2021, 18.00 - 19.30 Uhr


An diesem Abend werden Bäuerinnen und Bauern aus beiden Ländern vorgestellt. Geschildert wird ihr Arbeitsalltag und der Einfluss durch die EU-Agrarpolitik. Dabei wird deutlich, dass ihr Leben durch die Förderpolitik stark beeinflusst wird.

Darüber hinaus werden sehr persönliche Bilder und Eindrücke aus dem Arbeitsalltag der Bäuerinnen und Bauern gezeigt. Die Bilder und Interviews sind während mehrerer Recherchereisen für das Projekt „Land und Wirtschaft – wer erntet“ der Agrar Koordination entstanden.

Während bei den deutschen Bäuerinnen und Bauern die EU-Agrarpolitik stark die Erzeugerpreise drückt, kämpfen die Kolleg*innen in Tansania um das Land, was sie bisher für Nahrungsmittelanbau nutzen konnten, nun aber wegen der Verpachtung des Landes an Großinvestoren verloren haben.


Referentin: Regina Schrader, Agrar Koordination Hamburg

Getanzter Tagesausklang

Ausklingender Tag - ausschwingender Leib

Mo, 26.04.2021, 18.00 - 19.30 Uhr


Am Abend tanzend zur Ruhe kommen, sich vom Tag lösen und ihn in Bewegung und Gebärden zurücklegen in die Hände Gottes: ein wohltuender, meditativer Tagesabschluss mit Musik, Tanz, Körpergebet und Stille.


Leitung: Ulrike Knobbe

Bibelgesprächskreis

Passionszeit ist Heilszeit

Di, 27.04.2021, 09.15 - 11.00 Uhr


Kaum andere Texte des Neuen Testaments sind so detailliert und dicht in ihrem Erzählfluss wie die Berichte der Passion Jesu. Die Evangelisten haben reichlich Zitate aus den Schriften (Altes Testament) hinzugezogen, um Jesus in die Geschichte Jahwes mit seinem Volk Israel einzubetten. Beim Lesen dieser Texte wollen wir Eigenheiten der Evangelisten herausfinden und uns vor allem auf die Suche nach der Heilsbotschaft für uns darin begeben. Sie sind eingeladen sich herausfordern zu lassen, mitzudiskutieren und eigene Gedanken und Ideen miteinzubringen.


Leitung: Sarah Benkner

Digitale Lesung

Männerwürde: Laut und leise, stark und zart

Di., 27.04.2021, 19.00 - 20.30 Uhr

Digitale Lesung und Diskussion

Kostenbeitrag 10€ - Die Kontodaten kann Ihnen nach Ihrer Anmeldung Frau Wesiora weiterleiten. Bitte überweisen Sie das Geld bis spätestens Fr. 23.04.2021.


Wann ist ein Mann ein Mann?
Fragt sich der Mann: Wer bin ich eigentlich? Und wenn ja, warum weiß ich es nicht? Im Hamsterrad der Erwartungen rennen viele Männer bewusst wie unbewusst vermeintlichen Idealen hinterher: Der perfekte Sohn, der ideale Ehemann, der beste Vater aller Zeiten, der leistungsfähigste Mitarbeiter überhaupt und sportlich nicht zu toppen. Dahinter verbirgt sich eine unablässige Suche nach Identität, nach Wertschätzung und Würde innerhalb der eigenen Familie, dem Freundeskreis und der Gesellschaft. Denn Würde ist nicht gegeben - sie entsteht, wenn Menschen andere würdigen und wenn sie von anderen gewürdigt werden.


Udo Baer zeigt anhand von Fallbeispielen und intimen Geschichten aus seiner langjährigen Praxis anschaulich, welchen Verletzungen und Traumatisierungen Männer in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind. Und er bietet praktische Hinweise und konkrete Hilfestellungen, wie Männer den Weg zu einem würdevollen Leben finden.


Referent: Udo Baer, geb. 1949, Dr. phil., ist Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB) und Autor zahlreicher Bestseller. www.baer-frick-baer.de


Leben lernen und Glauben lernen

Psychologie und Spiritualität - Was trägt?

Mi., 28.04.2021, 19.30 - 21.00 Uhr

weiterer Termin: Mi., 05.05.2021, 19.30 - 21.00 Uhr

Teilnehmerzahl: max. 10 Personen


Die Bewältigung der Corona-Krise fordert uns heraus unser Leben neu zu gestalten und in den Blick zu nehmen. Wo und Wie finden wir zu Orten und Quellen der Kraft?

Christlich ganzheitliche Spiritualität nimmt den Menschen mit allen seinen Sinnen ernst. In allem, was ist, will Gott uns als der Gott der Liebe begegnen und wartet auf liebende Antwort.

Wir sind eingeladen, den Weg mit ihm zu gehen und zu vertiefen.


Referent: Thomas Meyer, Kassel

Benediktinischer Abend

Im Geist des Heiligen Benedikt

Fr, 30.04.2021, 18.00 - 20.00 Uhr


Frauen und Männer, die sich von benediktinischer Spiritualität angesprochen fühlen oder in Verbindung stehen zu benediktinischen Gemeinschaften, treffen sich regelmäßig einmal im Monat. Zu Beginn beten bzw. singen wir die Vesper, anschließend - nach einem geteilten Abendbrot (jede/r bringt etwas mit) - ist Zeit zum Austausch über die Erfahrungen mit dem „Gottsuchen im Alltag“ und über das Leben nach der Regel des Hl. Benedikt außerhalb eines Klosters. Die Themen dieser Gespräche werden jeweils abgesprochen. Den Abschluss bildet als Abendgebet ein Auszug aus der Komplet.


Leitung: Ulrike Knobbe

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